Generalsanierung und Erweiterung
Die Grundstruktur der Maria-Ward-Schule wurde 1930 von Prof. Albert Boßlet geplant. Sie diente als Studierhaus mit Kloster für die Maria-Ward-Schwestern. Die Schule blieb in der Brandnacht vom März 1945 beinahe unversehrt. Anfang der 60-er Jahre wurde das Gebäude um ein 2. und 3. Obergeschoss aufgestockt.
Nach nun fast 80-jähriger Nutzung als Mädchen-Realschule war die Haustechnik komplett veraltet. Der Grundriss entsprach nicht mehr dem einer modernen Schule und der energetische Zustand war äußerst mangelhaft.
Während der Planungsphase löste die Schwesternschaft das Kloster auf. Die hierdurch freiwerdenden Flächen konnten genutzt werden, um die fehlenden Flächen für den Schulbetrieb zu decken.
Eine besondere Herausforderung bestand in der Erhaltung der architektonischen Grundhaltung des Gebäudes. Denn neben der Entwicklung barrierefreier Lösungen waren auch der Brandschutz, Nachhaltigkeit und Energieoptimierung die Leitfäden unserer Planung.
Die Sanierung erfolgte bei laufendem Schulbetrieb in zwei Baustufen. Dafür wurden provisorische Klassencontainer aufgestellt. Die Fachräume, die Klassenräume und die Verwaltung wurden neu strukturiert. Eine neue Pausenhalle wurde errichtet, über die ein neuer Haupteingang mit barrierefreiem Zugang geschaffen wurde. Die Ganztagesschule erhielt einen neuen Speiseraum mit Essensausgabe und Verteilerküche.
Zusätzlich wurden auch die Kapelle und die Turnhalle saniert.