Referenz: Juliusspital Hospiz

Juliusspital Hospiz

Städtebauliches Konzept
Dem 2-geschossigen Baukörper, dessen Grundform ein „L“ bildet, sind 8 Bewohnerzimmer erdgeschossig vorgelagert. Im Obergeschoss entstehen durch eine teilweise Aufstockung der Bewohnerzimmer vier weitere Zimmer mit eigener Nasszelle. Alle Bewohnerzimmer sind nach Süden bzw. Süd-Westen angeordnet und haben einen eigenen Freibereich.

Äußere Erschließung
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt an der Ostseite des Grundstücks über die Friedrich-Spee-Straße. Dort befindet sich der Haupteingang, betont durch ein über zweigeschossiges Glaselement, sowie die notwendigen Stellplätze. In unmittelbarer Nähe ist eine Straßenbahnhaltestelle.

Innere Erschließung
Über den Windfang erreicht man einen Vorraum mit einem Wartebereich für Besucher.
Von dem Vorraum gelangt man entweder in den Wohnbereich, oder in das östliche Treppenhaus. Somit können Besucher, Gäste und das Personal das 1. Obergeschoss (Personal auch das UG mit Umkleiden, etc.) erreichen, ohne den Wohnbereich betreten zu müssen.
Neben dem Windfang befindet sich eines von insgesamt drei Büros. Die Mitarbeiter dieses Büros können die Funktion einer „Informationsstelle“ (Ein- und Ausgangskontrolle) mit übernehmen. Neben dem Treppenhaus im Eingangsbereich verbindet ein Bettenaufzug im Wohnbereich die drei Ebenen (UG/EG/OG). Ein „internes“ Treppenhaus im Westen ist für die Bewohner bestimmt und führt demnach nicht in das Untergeschoss. Ein weiterer Ausgang ist vom Untergeschoss über die Außentreppe an der Nordseite möglich (notwendiger Fluchtweg).

Entwurfsanordnung und Funktion
Betritt man den Wohnbereich, findet man im Zentrum den Schwesternstützpunkt. Um ihn herum gruppieren sich von Süd bis Süd-West acht Bewohnerzimmer. Jedes der Zimmer besitzt eine eigene behindertengerechte Nasszelle. Jeder der Bewohner kann direkt von seinem Zimmer über die Terrasse in den Garten gehen, oder gefahren werden.
Nahe dem Eingangsbereich liegt nach Süden orientiert der Gemeinschaftsbereich Wohnen, Essen und Kochen. Auch hier ist eine stufenlose Anbindung an den Außenbereich wie Terrasse und Garten vorgesehen.
An der Nordseite des Gebäudes befinden sich die Funktionsräume wie Pflegebad und Besucher WC, sowie in direkter Anbindung an den Schwesternstützpunkt der Personalaufenthaltsraum und die Teeküche.
Im Obergeschoss befinden sich zwei weitere Bewohnerzimmer und zwei Gästezimmer mit behindertengerechter Nasszelle. Jedes dieser Zimmer hat eine eigene Terrasse nach Süden orientiert.
Wie schon in der Baugenehmigung ist ein Multifunktionsraum, ein Raum der Stille, zwei Büros sowie ein Gästezimmer mit Bad vorhanden.

Würzburg