Über 20 Jahre haben wir als GKP Architekten das altehrwürdige Würzburger Juliusspital begleitet. Die ersten Überlegungen zur Generalsanierung des Krankenhauses sind hierzu bereits 1984 entstanden. Ein Jahr später wurde durch den Krankenhausplanungsausschusses beschlossen, diese geplante Generalsanierung vollumfänglich umzusetzen. Zum damaligen Zeitpunkt befanden sich im Krankenhausbedarfsplan 380 Planbetten.

Ende 1990 erfolgte der Startschuss für die große Maßnahme, beginnend mit dem Neubau als 1. Bauabschnitt in der Koellikerstraße mittels fachlicher Billigung gelegt. Neben der Erstellung der Notaufnahme sowie der OP-Abteilung wurde in den oberen Geschossen die Pflegeabteilung umgesetzt. 1995 wurde dieser Bauabschnitt fertiggestellt und nur wenig später wurde mit dem 2.Bauabschnitt, dem sogenannten Eingangsbau begonnen (1997  bis 2000). In diesem Zuge wurde der neue Eingangsbereich mit Pforte des Krankenhauses inklusive Vorfahrt geschaffen. Mit einer zeitlichen Überlappung zum 2.Bauabschnitt hat die Maßnahme der Palliativstation sowie der Akademie begonnen.

Der anschließende 3.Bauabschnitt wurde 2002 bis 2005 umgesetzt. Gegenstand der Sanierung war der östliche sowie westliche Fürstenbau mit der dazwischen angegliederten Kirche. Letztlich wurden in 2 Baustufen der letzte Bauabschnitt 4a/4b für die Pflege sowie Verwaltung umgesetzt. Insgesamt wurden im Rahmen der Fertigstellung 342 Planbetten als Grundlage geschaffen.

Neben der innerstädtischen und sehr prominenten Lage waren vor allem das historische Gebäudeensemble sowie die bauliche Umsetzung im Bestand eine spannende Erfahrung.